O-Bgm. Wenzel: Ruinöses Finanzgebaren in Enkenbach

O-Bgm. Wenzel: Ruinöses Finanzgebaren in Enkenbach

Wenzels Ruin_0002_NEWHat man noch Worte?

Lesen Sie selbst den Rheinpfalz-Artikel vom Freitag, den 27.05.2015!

Zur Erinnerung: Jener Herr Ortsbürgermeister Wenzel , der laut dieser Meldung die Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn an den Rand des finanziellen Kollapses und  damit  faktisch in die Handlungsunfähigkeit trieb und offenbar immer noch treibt , genau jener ist derjenige, der im Rahmen der Fusion der ehemaligen Verbandsgemeinden Enkenbach-Alsenborn und Hochspeyer die Schulden der Verbandsgemeinde Hochspeyer mehr als überdeutlich thematisierte, Verunsicherung und Ängste schürte  und so den Wahlkampf massiv zu seinen Gunsten beeinflusste!

Die Fakten: Die Schulden der alten Verbandsgemeinde Hochspeyer, die in der Historie nun mal aufgetürmt worden waren, werden z.Zt. massiv abgebaut, nicht zuletzt durch die Entschuldungshilfe des Landes im Rahmen der Fusion, aber auch durch den kommunalen Entschuldungsfonds, den bereits die ehemalige Verbandsgemeinde schon vor der Fusion in Angriff genommen hatte und der auch weiterhin dazu beiträgt, die finanzielle Situation auf einen guten Weg zu bringen. Nicht vergessen werden darf, dass die Ortsgemeinden der alten Verbandsgemeinde Hochspeyer auch über die nächsten 10 Jahre hinweg zusätzlich mit 5 Umlagepunkten höher als die übrigen Ortsgemeinden der neuen Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn belastet werden, um so die restliche Verschuldung abzubauen.

Wie aber soll Herr Ortsbürgermeister Wenzel „seinen“ eigenen riesigen Schuldenberg der Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn noch stemmen können? Ist der Ruin noch abzuwenden? Zahlen wurden vermieden zu nennen, aber es dürfte keine Überraschung sein, wenn hier von „gut unterrichteten Kreisen“ über Schulden um 50 Mio. Euro hinter vorgehaltener Hand gesprochen wird…

So zu tun, als sei er der Finanzexperte, der während seines Wahlkampfes kühn den „Hochspeyerern“ Versagen im Umgang mit öffentlichen Geldern vorwarf und so tat, als sei er der alleinige Herr der positiven Zahlen, das gehört wohl schon lange in das Reich der Fabeln. Schade nur, dass er damit die Bürgerinnen und Bürger  (und damit auch die Wählerinnen und Wähler) blendete, die letztlich das von ihm fast im Alleingang eingebrockte Süppchen auszulöffeln haben…Es bleibt als Konsequenz die sicher berechtigte Frage: Wäre es nicht folgerichtig, wenn hier ein neutraler und fähiger Finanzverwalter dem Ortsbürgermeister die Hand führen würde, um den drohenden und fast nicht mehr vermeidbaren Finanzkollaps doch noch abzuwenden? Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt…

Oktober 24, 2017
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