Weihnachtsgrüße 2018 der Ortsgemeinde

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Hochspeyer,

unsere 3 Führungskräfte der Ortsgemeinde haben im Amtsblatt ihre Weihnachtsgrüße 2018 veröffentlicht.

Auf diesem Wege bedankt sich der SPD-Ortsverein Willy Brandt bei allen politisch Wirkenden in Hochspeyer für die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr und hofft auf weitere konstruktive Arbeit zum Wohle der Ortsgemeinde.

Im Anhang sind die Weihnachtsgrüße zur Information nochmals angefügt.

Ihr Team vom

SPD-Ortsverein Willy Brandt

 

Weihnachtsgrüße 2018                                                                                          

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

vom 30. November bis 1. Dezember fand in Buenos Aires/Argentinien der G20-Gipfel statt. Wir alle wissen ganz genau, wie so eine Mammutkonferenz abläuft: viele Politiker für das „große Ganze“ halten bedeutsame Reden und ziehen damit eine große mediale Aufmerksamkeit über den ganzen Planeten hinweg auf sich. Und am Ende ist außer viel Streit und viel Ehr wenig dabei herausgekommen. Hat die Welt etwas davon? Haben wir in Hochspeyer etwas davon, hier vor Ort, wo Politik ein Gesicht bekommt?

Wenn ich mir die Bilanz unserer Kommune für das Jahr 2018, aber auch für die vergangenen neun Jahre anschaue, juckt es mich doch in den Fingern, die Grand Dames und Grand Seigneurs einmal zu kontaktieren. „Schaut Euch doch einfach mal bei uns an, wie man Projekte erfolgreich initiiert und umsetzt“ würde ich ihnen sagen. Denn Zahlen und Fakten sprechen eine klare Sprache und ich denke, darüber dürfen wir uns alle gemeinsam freuen. Auch dürfen wir sicherlich ein wenig stolz auf das Erreichte für unser Zuhause sein:

– alle Grundstücksflächen im Dienstleistungs- und Gewerbepark sind zwischenzeitlich vermarktet; ein sehr guter Branchenmix ist entstanden

– erste Maßnahmen des Gesamtnutzungskonzeptes auf unserem Friedhof sind umgesetzt: der Memoriam-Garten und die Rasengräber sind fertiggestellt

– die Straßenbeleuchtung ist auf LED-Technik umgestellt, was eine Kostenersparnis von mindestens 85 % bedeutet

– in der Ortsmitte ist seniorengerechter Wohnraum entstanden

– viele ehrenamtlich tätige Menschen haben sich zum „Runden Tisch Asyl“ zusammengefunden und begleiten

nicht nur Asylbewerber

– Seniorennachmittage finden im mindestens halbjährlichen Rhythmus statt

– der Bürgerbus erfreut sich zunehmender Beliebtheit und ist stark nachgefragt

– das Baugebiet „Schelmentalstrasse/Höhenstrasse“ ist erschlossen, die Bautätigkeit hat begonnen

– die Maßnahmen aus der Spielleitplanung sind, soweit möglich, umgesetzt

– die örtlichen Brunnenanlagen sind ertüchtigt

– der Betrieb der Grünabfallsammelstelle mit erweiterten Öffnungszeiten wird durch ehrenamtlich Tätige

gewährleistet

– für unsere Vereine, die Kreisvolkshochschule, die Gemeindebücherei, aber beispielsweise auch zum Betrieb

eines Repair-Cafés stehen im kommenden Jahr Räumlichkeiten auf Neubauniveau zur Verfügung

– die Attraktivität des gemeindeeigenen Schwimmbades wurde stark verbessert und ist damit

wettbewerbsfähig

– ein Kühlraum in der Aussegnungshalle ist erneuert

– die Kindertagesstätte Schatzinsel hat ihren Betrieb aufgenommen und ist ab Januar 2019 um eine dritte

Gruppe erweitert

– die Zahl der Ausleihungen in der Gemeindebücherei hat sich stark erhöht

– die Bürgerfeste und der „Lebende Adventskalender“ fördern die innerörtliche Kommunikation

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

ich denke, da ist für jeden etwas dabei. Aber wie nur haben wir das erreichen können, weil es doch anderswo noch viel länger dauert, bis die Dinge ins Laufen kommen?

Nun, zum einen sind in vielen Bereichen des täglichen Lebens Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich tätig. Zum Wohle von uns allen übernehmen sie jeden Tag viel Verantwortung. Zum anderen haben wir viele Unterstützer, die agil, flexibel und tatkräftig mit einsteigen und damit helfen, unsere Infrastruktur verbessern. Nicht zuletzt schaffen wir gute Ergebnisse dadurch, dass viele Beteiligte, so auch die Mitglieder des Ortsgemeinderates, an einem Strang ziehen. Ich sehe relativ wenig parteipolitischen Opportunismus und erkenne kaum Querschießereien, zumindest im Vergleich mit anderen Kommunen. Lassen Sie uns diesen Weg, der erfolgreich ist, gemeinsam weitergehen. Wir haben in den letzten Jahren schlanke Prozesse etablieren können und davon profitieren wir heute. Allerdings dürfen wir nicht glauben, dass wir damit nun auf lange Sicht von allen Sorgen befreit sind. Vielmehr müssen wir die bereits eingeleiteten und zwischen-zeitlich nachhaltig tragenden Strategien stetig weiterentwickeln und zwar ohne dass wir dabei an Flexibilität einbüßen.

Ich vergleiche das einmalmal mit einem Schachspieler. Im Schach geht es immer darum, eine klare Strategie zu haben und zu wissen, wie man zum Ziel kommt; wie man Ziele erreicht. Strategie und Taktik sind eng aufeinander abgestimmt. Bei alledem aber heißt es auch, flexibel zu agieren. Also wenn sich die Situation ändert, muss die Taktik geändert werden.

Auch im nächsten und den darauffolgenden Jahren stehen wichtige Entscheidungen und Projekte für unsere Kommune an. Viele Vorhaben, die bereits entwickelt, beschlossen oder auch schon begonnen sind, müssen noch abgeschlossen werden:

– der Bau des Mehrgenerationengartens in der Ortsmitte

– die Bereitstellung eines kommunalen, an unseren Friedhof angrenzenden, Bestattungswaldes

– die Ertüchtigung, bzw. der Ausbau unserer Ortsstraßen

– die Erschließung der Baugebiete „Rotenthal I und II“

– die Realisierung eines weiteren Projektes seniorengerechten Wohnens am Standort: „Alte Schule“

– die Fertigstellung des Straßenausbaues im Quartier „Wiesenstraße“

– der Bau einer Toilettenanlage am neuen Mehrgenerationengarten

– die Abbildung weiterer Wohnformen in der Ortsmitte

– die Inbetriebnahme einer E-Ladestation in der Wiesenstraße

– die Einrichtung eines Bushaltepunktes am Dienstleistungs- und Gewerbepark

– die Erweiterung des Dienstleistungs- und Gewerbeparkes, auch um großflächigere Ansiedlungen abbilden zu können

– die Einstellung eines Quartiers-/Sanierungsmanagers

– die Weiterführung des Ausbaues digitaler Netzwerke

– die Aufstellung von Mitnahmebänken

– der Lückenschluss eines europäischen Radwegenetzes auf dem derzeitigen Bahnpfad

– die Verbesserung der Ausfahrtssituation an der Grünabfallsammelstelle

Auch neue Planungen, die bereits angedacht, aber noch nicht entscheidungsreif sind, bringen für uns in Hochspeyer weitere Verbesserungen.

Dies ist nur möglich, weil sich engagierte Persönlichkeiten auf verschiedenen Ebenen für die Weiterent-wicklung unseres lebens- und liebenswerten Ortes interessieren. Tragen auch Sie mit dazu bei, dass das positive Erscheinungsbild weitergetragen wird, gerne auch in sozialen Netzwerken.

Herzlichen Dank auch an diejenigen, die sich in Vereinen, Institutionen, karitativen Organisationen oder bei den Rettungsdiensten für uns einsetzen und für uns da sind, wenn wir sie brauchen.

Wir wünschen Ihnen Allen ein frohes, geruhsames Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches Neues Jahr.

Hans-Norbert Anspach, Ortsbürgermeister

Markus Schaak, 1. Beigeordneter

Hans Haberer, Beigeordneter